{"id":118,"date":"2014-12-01T14:10:56","date_gmt":"2014-12-01T14:10:56","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:10009\/?page_id=118"},"modified":"2018-10-13T07:11:13","modified_gmt":"2018-10-13T07:11:13","slug":"ethnics","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/anthropo-gazing.nl\/de\/ethnics\/","title":{"rendered":"Ethnizit\u00e4t und Nationalit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p><\/p><p>Es ist noch schwieriger, mit den Augen der Gemeinschaften (Friese, T&uuml;rkisch, katholische, Sozialistische Niederl&auml;ndisch) zu uns, als National-Burger, zu blicken, wie soziale Systeme sich kulturell und transgenerationell reproduzieren.<br>\nFrag Niederlandische Familien mit Migrationshintergrund und Familien aus der Regionale (periphereren) Minderheiten, wenn sie sich niederl&auml;ndisch und t&uuml;rkisch, marokkanische, friesisch und limburgisch f&uuml;hlen, dann entdeckt man beeindruckende neue Geschichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich machte diese Interviews vielfaltig und publizierte die Ergebnisse in Artikel in 1994 (Adoleszenz und Ethnizit&auml;t und 1999 (To Belong and To Be Different).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die &sbquo;alte Vielfalt&lsquo; in die Niederlanden (oder Deutschland) gleicht sich viel mehr mit die &sbquo;neue Vielfalt&lsquo; als Politiker, Sozialwissenschaftler, Medien und unserer Geschichteb&uuml;cher uns erz&auml;hlen. Was verbindet diese Minderheiten ist ihre Ausgrenzung\/Marginalisierung durch &sbquo;dominant Niederl&auml;ndische Mehrheiten&lsquo;. Es kann lange dauern, aber fr&uuml;her oder sp&auml;ter k&ouml;nnen die Mitglieder diese Minderheiten (unerwartet) als &sbquo;fremd&lsquo; (nicht richtig Niederl&auml;ndisch) oder &sbquo;regional&lsquo; (B&auml;uerisch) stereotypiert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Kommunikationsmuster womit die Mehrheiten diese Prozesse im Gange halten sind &sbquo;doxal&lsquo;. Pierre Bourdieu entwickelte dieses &sbquo;doxa&lsquo; Konzept um &sbquo;bei Macht verdeckte Kommunikation auf zu decken&lsquo; (Die m&auml;nnliche Herrschaft 2000)<br>\nSehr subtil und doxal (von Macht versteckt) machen diese &bdquo;echte niederl&auml;ndische&ldquo; in tausend Nuancen feststellen, dass sie &sbquo;aus der Randstad kommen&lsquo;, &sbquo;gut Niederl&auml;ndisch sprechen\/schreiben&lsquo;, &sbquo;die richtige Hautfarbe haben&lsquo;. Daher sind &bdquo;sie&ldquo; Minderheit &bdquo;anders, ungleiche und weniger.&ldquo; Warum haben Sie es, sich die Schuld, dass Sie (der) &bdquo;weniger zu haben.&ldquo;<br>\nVolkszugeh&ouml;rigkeit und Nationalit&auml;t sind rutschig Konzepte, die ein Herumtollen Jahrhundert Anthropologen bereits. &Uuml;berpr&uuml;fen Sie, welche Prozesse und Ausgrenzung diese Begriffe beziehen?<br>\nNationalstaaten nach Anthropologe Benedict Anderson sind &sbquo;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Benedict_Anderson\">Imagin&auml;re Gemeinschaften<\/a>&lsquo; (1983). Sie unterscheiden sich von den tats&auml;chlichen Gemeinschaften, weil sie sich nicht basieren auf einer t&auml;glichen face-to-face-Interaktionen zwischen den Mitgliedern. So Nationalstaaten als &sbquo;Zweite Nationen&lsquo; ahnen sich und sind gr&uuml;ndlich anders als &sbquo;Erste Nationen&lsquo;. Zweite Nationen sind &sbquo;historisch-systemische Nachwuchs&lsquo; von migrations- und regionale &sbquo;Ethnizit&auml;ten&lsquo; wie die t&uuml;rkische, molukische, friesischen, limburgische.<br>\nEinfache rationale Grundlage f&uuml;r diesen Austausch ist: Stammes- Gesellschaften waren bisher evolution&auml;r &auml;lteren nationalen Gesellschaften. Urspr&uuml;nglichen Minderheiten in Kanada nennen sich &sbquo;First Nations&lsquo; weil sie die ersten waren die Kanada besiedelten. Logisch, dass wir, die Nationalstaaten, von jetzt (70 Jahre Entkolonialisierung) als &sbquo;Zweite Nationen&lsquo; benennt werden k&ouml;nnen.<br>\nDurch die Einf&uuml;hrung dieses Twin-Konzepts ist ein weiterer anthropologischer Blick auf Ethnizit&auml;t und Nationalit&auml;t m&ouml;glich. Unter dem Unter Knopf &uuml;ber schrieb ich, zum Beispiel, dass von der anthropologische Blick Individuen-Familien-Gemeinschaften (Trias Cultura), reproduktiven notwendig in einander eingebettete Systeme, die Norm sind. National Staaten sind, evolution&auml;r und cross-cultural-compared, die Ausnahme.<br>\nIn einem Artikel in Vorbereitung kombiniere und verbinde ich Ideen von Benedict Anderson, Michel Foucault, James Scott, Krishan Kumar und Gregory Bateson und ersetze ich abgenutzte (dualistische) Begriffe wie primitive-zivilisierten, traditionelle-moderne, offenen-geschlossenen Gesellschaften mit die Idee von &sbquo;Ersten und Zweiten Nationen&lsquo;. Darin zeige ich mit ethnografischen Vignetten Amet (Roma-Niederl&auml;nder) und Pieter (Molukisch-Niederl&auml;nder), wo generationen&uuml;bergreifenden (existentielle) Zwecke Erste und Zweite Nationen kompatibel und inkompatibel sind. August 2014 in Paris pr&auml;sentierte ich diese Ergebnisse zum ersten Mal (Inkompatibilit&auml;ten zwischen erster und zweiter Nations 2014) und in 2015 machte ich das in Paris in ein andere Konferenz wieder (First Nations and Second Nations: Purposes, Similarities and Differences).<\/p>\n<p>Diese Re-Konzeptualisieren von &sbquo;allochthone und autochthone Gemeinschaften&lsquo; als &sbquo;Erste und Zweite Nationen&lsquo; k&ouml;nnen alle Arten von Spannungen und Konflikte innerhalb und zwischen den jungen M&auml;nnern, ihre Familien, ihre Gemeinden und ihre nationalen\/ethnische Loyalit&auml;ten in einen erg&auml;nzendes Perspektive gesehen und artikuliert werden. N&auml;her an die Erfahrungswelten junge M&auml;nner und ihre Familien.<\/p>\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist noch schwieriger, mit den Augen der Gemeinschaften (Friese, T&uuml;rkisch, katholische, Sozialistische Niederl&auml;ndisch) zu uns, als National-Burger, zu blicken, wie soziale Systeme sich kulturell und transgenerationell reproduzieren. 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